• 31.08.17

    Eiermarkt kommentar KW 35/2017

    Die Verunsicherung der Konsumenten war kurzfristig zu spüren. Die positiven Fipronil-Befunde bei Importware verdeutlichten, welche Mengen an Eiern nach wie vor täglich nach Österreich importiert werden. Viele Gastrohändler und Verarbeiter schwenkten kurzfristig auf heimische Ware um, was sich positiv auf den heimischen Markt auswirkte und Überschüsse reduzierte. Leider braucht es immer erst einen Skandal, um die Leistungen der österreichischen Landwirtschaft und den Mehrwert heimischer Produkte ins Bewusstsein zu rücken. Wie nachhaltig die positive Entwicklung ist, wird die Zukunft zeigen.

    Unsicherheit am europäischen Eiermarkt

    Vor allem in Deutschland läßt sich bei einer Eigenversorgung von ca. 70 % die weiter Entwicklung nur schwer prognostizieren, da bei zunehmender Nachfrage die Versorgung ohne Eier holländischer Herkunft nur sehr schwer möglich sein wird. In Holland und Belgien sind nach wie vor 230 Betriebe wegen Fipronil gesperrt.

    Obwohl keine Eier österreichischer Herkunft vom Fipronil-Skandal betroffen waren, hinterließ der Skandal auch Spuren am österreichischen Eiermarkt.