• 28.09.17

    Eiermarktkommentar KW 39/2017

    Fipronil

    In Europa sind immer noch viele Betriebe gesperrt oder stehen leer. In Deutschland sind derzeit 7 Legehennenbetriebe gesperrt, in Belgien 20 und in den Niederlanden 144. In Deutschland trifft die steigende Nachfrage auf ein sehr knappes Angebot, die Marktteilnehmer versuchen,  ihre Kunden mit frischen Eiern oder Eiprodukten bestmöglich zu versorgen. Die deutschen Spotmarktpreise steigen drastisch, allerdings ohne Auswirkung auf bestehende Kontrakte. Das hat Auswirkungen auf den gesamten europäischen Markt. In  Österreich haben die Gastronomiegroßhändler zwischenzeitlich kurzfristig zu heimischen Eiern und Eiprodukten gegriffen, der Preisunterschied scheint aber einen mittel- und langfristigen Umstieg auf heimische Ware zu verhindern. Es ist davon auszugehen, dass einige europäischen Verarbeiter sogar auf Drittlandsware ausweichen. 

    Herbstlich lebhafte Nachfrage Das Wetter wird kühler und der saisonübliche Bedarf steigt, vor allem die verarbeitende Industrie beginnt, sich zunehmend mit Ware einzudecken. Österreich ist gut mit heimischen Eiern versorgt, daher kann auch die kontinuierlich steigende Nachfrage gedeckt werden. Die Preise ziehen an.