• 16.01.18

    Eiermarktkommentar KW 03/2018

    Der Bedarf der verarbeitenden Industrie ist derzeit schwer einschätzbar bzw. uneinheitlich. Da die europäischen Spotmarktpreise derzeit sinken, aber noch über den Kontraktpreisen liegen, wird noch abgewartet. Der Absatz von Käfigware wird hier zunehmend schwieriger, da die Kunden (wegen des Fipronilskandals?) zunehmend zu alternativen Haltungsformen, insbesondere zu Ware aus Bodenhaltung, greifen. Die internationalen Spotmarktnotierungen für Bodenhaltungsware haben sich auf einem akzeptablen Niveau stabilisiert, die Notierungen für Käfigware dürften weiterhin sinken.

     

    Beim Schalenei ist der Absatz eher verhalten, durch das frühe Osterfest am ersten April versorgen sich die Färbereien bereits zunehmend mit farbfähiger Ware. Die ersten Ostereier sind bereits im Handel. Das Angebot ist in allen Haltungsformen knapp, obwohl derzeit Vollproduktion ist.