• 01.09.22

    Eiermarktkommentar KW 35/2022

    Teuerungen treffen Konsumenten und Produzenten gleichermaßen   Produzenten haben seit Monaten mit wachsenden Futterkosten und den daraus resultierenden höheren Junghennenkosten zu kämpfen. Nun erhöhen sich die Produktionskosten weiter mit steigenden Energie- und Rohstoffpreisen. Den Packstellen machen höhere Logistik- Personal und Energiekosten zu schaffen. Konsumenten greifen mangels Kaufkraft zu den preiswertesten Eiern aus Bodenhaltung, und Freiland- und Biobetriebe leiden unter mangelnden Absatz. Die Produzenten entlasten den Markt durch permanente Ausstallungen und längere Leerstehzeiten. Um im Herbst, wenn die Nachfrage wieder steigen wird, nicht vor leeren Eierregalen zu stehen, ist Solidarität in der gesamten Lieferkette absolut notwendig.