• 26.03.15

    Pressemitteilung zu Ostern, 17.03.2015

    Das österreichische Osterei: sicherer Genuss mit gutem Gewissen! Franz Kirchweger, Eierproduzent aus Aschbach

    Franz Kirchweger weiß, wovon er spricht: schon 1997 hat er die elterliche Landwirtschaft übernommen.  Knapp 8.000 Legehennen und 70 Zuchtsauen hat er auf seinem eigenen Betrieb und zusätzlich wird in einer Gemeinschaft noch ein Betrieb mit ca. 22.000 Legehennen bewirtschaftet. Die Eier aus Bodenhaltung werden an eine Packstelle geliefert und auf demselben Standort jetzt gerade mit phantasievollen Mustern für das bevorstehende Osterfest gefärbt.

    „Mit dem österreichischen Osterei sind Sie auf der sicheren Seite, was den Tierschutz der Hennen auf der einen Seite und Qualität der Eier auf der anderen Seite angeht. Außerdem können Sie es noch mit rundherum gutem Gewissen genießen, wenn Sie sich um Nachhaltigkeit Gedanken machen!“, freut  sich Franz Kirchweger.

    Beginn der Vorreiterrolle Österreichs in Europa: Das Ende der Käfige

    Mit 2012 wurde in Europa die Haltung von Legehennen in konventioneller Käfighaltung verboten. Österreich hat das zum Wohl der Legehennen bereits 2009 erfolgreich umgesetzt. Die Umstellung war mit erheblichen Kosten verbunden, und so mancher Betrieb hat die Eierproduktion beenden müssen, da er sich die hohen Investitionen nicht leisten konnte. Der Betrieb Kirchweger hat investiert und produziert nun weniger Eier, die sind aber dafür von glücklichen Hühnern.

    Das AMA Gütesiegel: Lebensqualität für die Legehennen und Sicherheit für Konsumenten

    In der Praxis sieht das so aus, dass natürlich schon beim Stallbau das Wohl der Legehennen im Mittelpunkt steht, damit sie alle ihre natürlichen Verhaltensweisen ausleben können. „Jeder Betrieb, auf dem Eier produziert werden, muss zudem amtlich registriert sein, erhält per Bescheid einen Erzeugercode und muss diesen bereits auf dem Betrieb auf die Eier stempeln.“, erklärt Franz Kirchweger. Auch das war wieder eine finanzielle Investition, die getätigt werden musste.

    Selbstverständlich dürfen die empfindlichen Schnabelspitzen der Legehennen weder gestutzt noch kupiert werden. Das ist in anderen europäischen Ländern nicht so, und dort können mit mehr Hennen auf derselben Fläche billiger Eier erzeugt werden.

    Österreichische (Oster-) Eier: gut fürs Klima- Österreichs Legehennen Vorreiter bei Donausoja

    Mit dem Griff zu österreichischen Eiern kann jeder auch etwas fürs Klima tun. Denn alle österreichischen Legehennen, deren Eier im LEH erhältlich sind, bekommen nur Soja aus Europa gefüttert. Um die Co2 Problematik zu reduzieren, wird bereits bei der Herkunft des eingesetzten Legehennenfutters darauf geachtet, dass es keine weiten vermeidbaren Transportwege hinter sich hat. So wird nur mehr Soja (einer der wichtigsten Bestandteile des Legehennenfutters) aus Europa –genauer gesagt aus der Donauregion – bezogen.

     „Wir österreichische Eierbauern waren die ersten, die sich darüber Gedanken gemacht haben, und wir haben bereits im August 2010 auf gentechnikfreie Fütterung unserer Legehennen umgestellt. Im November 2013 haben wir eine weitere Vorreiterrolle übernommen, denn seitdem bekommen unsere Hennen ausschließlich Donausoja.“, bringt es Franz Kirchweger auf den Punkt.

    Hohe Standards – hohe Preise

    Natürlich ist es nicht immer einfach, neue Standards umzusetzen, und jeder neue Standard bedeutet einen Mehraufwand an Geld und an Zeit. Doch wenn wir die Qualität heimisch erzeugter Eier mit der von in anderen EU-Ländern erzeugten Eier vergleichen, werden wir feststellen, dass sich unsere Eier wesentlich bei Tierschutz und Qualität sowie Nachhaltigkeit unterscheiden. Dafür ist natürlich auch ein höheres Preisniveau unerlässlich.

    Warum EZG Frischei für die Eierproduzenten?

    „Mit der EZG Frischei bin ich als Eierproduzent auf der sicheren Seite, da ich für meine Leistungen regelmäßig und fair entlohnt werde. Alle zwei Wochen bekomme ich so die für mich gültigen Preise und die wichtigsten Fakten zur Marktlage bequem per email ins Haus.“, so Franz Kirchweger. Damit ist ein Schritt in Richtung der Erhaltung unserer im EU-Vergleich kleinstrukturierten Landwirtschaft gesetzt.


    Kennzeichnung: beim frischen Ei und beim Osterei längst schon umgesetzt, doch auch einige Verarbeiter sind schon auf den Zug aufgesprungen

    Bedanken möchte sich Franz Kirchweger bei all den Unternehmen, die Eier aus heimischer Boden- Freiland- oder Biofreilanderzeugung verwenden und das auch bei den von ihnen erzeugten Produkten ausloben. „Denn damit machen sie den Konsumenten die Entscheidung zu einem fair erzeugten heimischen Ei erst möglich!“