• 29.11.16

    AM 24.11.2016 hat es einen Fund einer H5N8 positiven Tafelente in Salzburg gegeben.

    Im Anhang finden Sie eine Liste der betroffenen Gebiete in Vorarlberg, OÖ, Steiermark und Salzburg.

    Die Betriebe werden über die Amtstierärzte und teilweise auch über die Betreuungstierärzte informiert.

    In den in der Verordnung genannten Gebieten gelten die § 8 und § 9 der Geflügelpest-Verordnung:

    Pflichten des Tierhalters in Gebieten mit erhöhtem Geflügelpest-Risiko:

     

    Innerhalb dieser Gebiete (blau markiert) gelten die Maßnahmen gem. § 8 der Geflügelpest Verordnung.

    Ziel ist es, eine Ansteckung des Hausgeflügels durch Wildvögel bestmöglich zu verhindern. Da der derzeitige Virustyp zahlreiche Sterbefälle in der Wildvogelpopulation verursacht, sollten TierhalterInnen im eigenen Interesse auf eine strikte Einhaltung achten.

     

    Maßnahmen gem. § 8 der Geflügelpest Verordnung sind unter anderem

    • eine Meldepflicht für Veranstaltungen mit Geflügel oder anderen Vögeln
    • das Gebot Geflügel und andere in Gefangenschaft gehaltene Vögel dauerhaft in Stallungen unterzubringen ("Stallpflicht")
    • das Verbot Tiere mit Wasser zu Tränken, zu dem auch Wildvögel Zugang haben
    • die Vorschrift, dass Beförderungsmittel, Ladeplätze und Gerätschaften, die mit Geflügel in Kontakt waren, sorgfältig zu reinigen und desinfizieren sind

    Außerdem müssen Betriebe der Behörde unverzüglich mitteilen, wenn Geflügelherden die Futter- und Wasseraufnahme reduzieren,

    • die Legeleistung zurückgeht oder eine erhöhte Sterblichkeit der Tiere beobachtet wird.    

    Diese Bestimmungen betreffen alle Betriebe und Personen, die Geflügel halten, egal ob kommerziell oder privat.  

    Mag. Harald Schliessnig
    Geschäftsführer  QGV

    In der am Nachmittag vom BMGF einberufenen Telefonkonferenz wurden neue Gebiete mit erhöhtem Risiko auf Grund ihrer Lage zu Gewässern definiert und die Geflügel-Verordnung entsprechend geändert. Wir möchten Sie laut QGV wie folgt informieren: