• 15.03.17

    Eiermarktkommentar KW 11/2017

    Europa: Freilandeier zunehmend knapp

    Laut EU Vermarktungsnormen für Eier dürfen Eier nach 12 Wochen nicht mehr als Freilandeier vermarktet werden, wenn der Auslauf der Hennen nicht gewährt ist. Das trifft bereits auf einige Länder Europas (z.B. Niederlande, einige Bundesländer in Deutschland) zu. Daher steigt dort das Angebot an Bodenhaltungseiern, während Freilandeier zunehmend knapper werden.  Im Biobereich ist der Zugang zum  Auslauf anders geregelt: Laut EU Bio Verordnung muss Geflügel mindestens während eines Drittel seines Lebens Zugang zu einem Freigelände gewährt werden, bei Stallhaltung muss ein ständiger Zugang zu Raufutter gegeben sein und geeignetes Material angeboten werden, um den ethologischen Bedürfnissen nachkommen zu können.

     

     

     

     

    Färbereien: Bedarf steigt Die Nachfrage über den LEH ist stetig, der Bedarf der Färbereien an farbfähiger M-Ware steigt kontinuierlich. Durch das hohe Produktionsniveau ist ausreichend Ware vorhanden, allerdings gibt es Überhänge bei schwerer Ware, da vorwiegend ältere Herden im Einsatz sind. Nur in der Freilandhaltung ist das Angebot knapper.