• 18.01.22

    Eiermarktkommentar KW 03/2022

    Die Situation am Eiermarkt spitzt sich dramatisch zu. Durch die steigenden Produktionskosten, allen voran die weiter steigenden Futterkosten, werden immer mehr Bertriebe in ihrer Existenz bedroht. In den letzten Jahren wurde die Produktion massiv ausgebaut, um auch zu den Saisonspitzen die heimische Nachfrage problemlos zu decken. Aber auch die Zahl der Betriebe mit weniger als 350 Legehennen, die nicht registriert werden müssen, ist stark angestiegen und verursacht Überschüsse am Markt. Durch sämtliche schon Monate lange Coronamaßnahmen sind Absatzkanäle teilweise - und zwischenzeitlich sogar völlig - ausgefallen. Durch diese niedrigere Nachfrage kommt es, vor allem in der Bodenhaltung, aber auch in der Freilandhaltung, zu Überschüssen, wodurch die längst notwendige Preisanhebung nicht umsetzbar ist.